Die krankheitsbedingten Eigenheiten der psoriatischen Haut können sich in sehr unterschiedlicher Ausprägung zeigen. Bei einigen Patienten zeigt sich die Schuppenflechte lediglich durch ein Symptom, bei anderen sind mehrere Auswirkungen der Krankheit gleichzeitig zu sehen.
Silbrig-weiße Schuppen
Die vermehrte, aber unzureichende Verhornung der Oberhaut führt zur verstärkten Abstoßung gering verhornter Hautzellen als Schuppen mit eigenartig glänzendem Aussehen.
Rote verdickte Plaques
Die starke Beschleunigung der Zellteilung kann zu krustenartigen Auflagerungen von unreifen Hornschichten führen. Die Verdickung der darunterliegenden Haut ist vor allem durch eine Entzündung verursacht.
Begrenzte Psoriasis-Herde
Oft befällt die Schuppenflechte nur bestimmte Hautregionen; v.a. Haaransatz, Knie und Ellbogen. Die befallenen Hautteile sind von der gesunden Haut zumeist deutlich abgrenzbar, können aber auch zu größeren Flächen zusammenfließen.
Austrocknung der befallenen Haut
Die ungenügende Verhornung bietet weniger Schutz vor Austrocknung der Haut. Auch der natürliche Fettgehalt nimmt ab, so daß die Haut spröde wird.
Hautrötung
Das verstärkte Wachstum der Hautkapillaren und deren gesteigerte Durchblutung lassen die erkrankte Haut übermäßig rot erscheinen. Eine vermehrte Hautrötung tritt auch während einer Entzündung auf.
Blutung aus befallenen Hautbezirken
Die unzureichend verhornten Hautareale der schützenden Oberhaut und die vergrößerten und verstärkt durchbluteten Kapillaren der Lederhaut können bereits nach kleinen Verletzungen oder Entfernung von Schuppenplaques, z.B. durch Kratzen, zur Blutung führen.
Abheilung ohne Narben
Hautnarben treten nach Verletzungen der Unterhaut auf. Die psoriatischen Störungen sind aber nur auf Ober- und Lederhaut beschränkt. Verletzungen dieser Schichten heilen immer narbenlos aus. Ausnahme: Starkes Kratzen kann zu tieferreichenden Verletzungen führen und dann Narben hinterlassen.
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